Hermann Josef Schmidt: Der alte Ortlepp war’s wohl doch

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Hermann Josef Schmidt

Der alte Ortlepp war’s wohl doch
oder Für Ernst Ortlepp und mehr Mut sowie genetische Kompetenz in der Nietzscheinterpretation
Aufklärungen zu Nietzsche, Band 2

Zweite, erweiterte Auflage
553 Seiten, kartoniert, Euro 44.-
ISBN 3-932710-69-X
erschienen 2004


Hermann Josef Schmidt: Der alte Ortlepp war’s wohl doch

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Der mächtigste Politiker Europas verfolgte ihn schon vor dem Bundestags-Beschluß des 10.12.1835 gegen das Junge Deutschland: „aller religiösen und moralischen Bande entledigte und nur dem dämonischen Instinkte des Bösen hingegebene Phantasie“ wollte der österreichische Staatskanzler Metternich in Texten Ernst Ortlepps erkannt haben. Die Nietzsche-Interpretation hingegen ist noch immer kaum auf den von der Zensur verfolgten politischen Leipziger und Stuttgarter Dichter, Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer aufmerksam geworden – obwohl Nietzsche Ortlepp seit Kindesbeinen kannte und noch wenige Stunden vor dessen rätselhaften Tod sprach.
Nachdem die 100jähige Tabuierung der Brisanz der Texte des frühen Nietzsche allmählich ihr Ende findet, stellt Hermann Josef Schmidt nun die Nietzsche-Ortlepp-Thematik ins Zentrum seiner Analyse. Er veranschaulicht das Leben im Gymnasium von Pforta und die um Ortlepp zentrierte Subkultur. Die Auseinandersetzung mit konventionellen Interpretationen, die die Bedeutung dieser Zeit und des „alten Ortlepp“ für Nietzsches Entwicklung unterschätzen, mündet dabei in eine grundsätzliche Kritik der Nietzsche-Forschung. Schmidts Thesen, fundiert durch umfassendes Hintergrundwissen und abgesichert durch Archivfunde, verdeutlichen, daß es in Schulpforta noch viel zu entdecken gibt.

 

Aus dem Inhalt

Warum eine Streitschrift für Ernst Ortlepp und mehr Mut sowie genetische Kompetenz in der Nietzscheinterpretation? * Ausgangspunkte * Metakritik eines Ausweichmanövers vor Ernst Ortlepp am Beispiel einer Philologie für Spurenleser, 1999 * Ortlepp – Nietzsche – Stoeckert – Wendt oder Wegweiser zu einer Subkultur der alten Pforte 1858-1864?

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Medienstimmen

Schmidts „Ortlepphypothese“ verdienthohe Schätzung ob der Wege, die sie in ein schwieriges Gebiet bahnt. Auf andere Weise – und mancher Leser wird hier den besonderen Wert des Buches sehen – fördert das gleiche Anliegen die dem Buch beigegebene Dokumentation, die mehr als zweihundert Seiten umfaßt und damit der ersten Auflage gegenüber den doppelten Umfang hat. (Rüdiger Ziemann in Journal für Natur- und Heimatfreunde, 1/2005)

Das lange verschollen geglaubte poetische Nachtstück Fieschi allerdings ist mit anderen Dokumenten in einer kürzlich erschienenen Streitschrift abgedruckt: Hermann Josef Schmidt zieht geradezu kriegerisch gegen die „Ortleppflüchtigkeit“ der Nietzsche-Interpretation zu Felde. (Die Zeit, 13.6.2001)

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