Franz Buggle
Denn sie wissen nicht, was sie glauben
Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann
Eine Streitschrift
Überarbeitete Neuauflage
446 Seiten, kartoniert, Euro 24.-
ISBN 3-932710-77-0
erschienen 2004
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Buggle stellt die Frage, ob jemand gleichzeitig auf dem Fundament der Bibel Christ sein & intellektuell redlich bleiben, konsequent denken, human handeln kann und antwortet mit Nein. Der Psychologieprofessor belegt diese Einschätzung anhand einer Analyse biblischer Texte (auch des Neuen Testaments). Dabei weist er im Buch der Bücher nicht nur zahlreiche inhumane Stellen (Rechtfertigung von Völkermord und Gewalt gegen Abweichler, paulinischer Antijudaismus u.v.m.) nach, sondern setzt sich auch kritisch mit den Folgen biblischer Vorstellungen für die ethische Orientierung des Einzelnen auseinander (z.B. Kreuzestod Jesu als Erlösungstat; ewige Verdammnis; Willkürlichkeit göttlicher Gnade). Buggles Kritik richtet sich insbesondere auch gegen die Positionen zeitgenössischer progressiver Theologen (Hans Küng) und christlicher Wissenschaftler (C.F. von Weizsäcker), die zwar die Kirche negativ bewerten, aber an der Bibel und den darin propagierten christlichen Werte festhalten.
Aus dem Inhalt
Der 11. September 2001 – die unerwartet rasche Bestätigung einer Diagnose? Vorbemerkungen zur überarbeiteten Neuauflage * Der verdrängte Skandal: Die Bibel, Basis und letzte Instanz aller christlichen Religiosität und Moral: ein gewalttätig-inhumanes Buch? * Zu Versuchen, den biblisch-christlichen Gottesglauben mit dem modernen Weltbild und humanistisch-aufgeklärter Ethik in Einklang zu bringen, dargestellt am Beispiel Existiert Gott? und Christ sein von Hans Küng * Die religiöse Szene im deutschen Raum * Ein neues religiöses Paradigma?
Medienstimmen
... dürfte es kein deutsches Buch geben, das die Kritik am Christentum derart umfassend belegt. (FAZ zur Erstauflage, 14.4.1992)
Noch nie ist dem progressiven Küng von einem anderen Progressiven öffentlich so viel intellektuelle Inkonsequenz nachgewiesen worden. (Spiegel Spezial Literatur 1992 zur Erstauflage)
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