Carsten Frerk / Michael Schmidt-Salomon
Die Kirche im Kopf
Von „Ach Herrje!“ bis „Zum Teufel!“
286 Seiten, kartoniert, Euro 18.-
ISBN 3-86569-024-6
erschienen 2007
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Diese Enzyklopädie für freie Geister und solche, die es werden wollen, nimmt auf vergnüglich-böse Weise die „Kirche im Kopf“ aufs Korn. Analysiert werden Begriffe, Komplexe, Redewendungen, die oftmals erst auf den zweiten Blick ihre religiöse Herkunft verraten. Das Lexikon erklärt, warum im christlichen Kulturkreis angeblich „alles Gute von oben kommt“, warum „Christstollen“ keine Katakomben im alten Rom sind und weshalb „Gott immer bei den stärksten Bataillonen ist“ („Heiliges Kanonenrohr!“).
Dabei setzen die Autoren auf eine wohldosierte Rezeptur aus Information und Witz – denn sie sind überzeugt, dass es nicht ausreicht, die einfältige Saga vom dreifaltigen Gott allein mit vernünftigen Gegenargumenten zu entkräften. Nur wer am Ende über die halsbrecherischen intellektuellen Verrenkungen des Christentums lachen kann, hat es wirklich verstanden.
Aus dem Inhalt
"Vorwäche": Wörter, Flüche, Redewendungen * "Hauptwaschgang": Komplexe, Begriffe, Hintergründe
Medienstimmen
Der Anspruch „Enzyklopädie“ ist vielleicht etwas zu hoch gegriffen, doch finden sich viele interessante Erklärungen und Hintergründe im Buch, die einen doch hin und wieder nachschlagen lassen. Über die Witzigkeit des Ganzen möge jeder selbst urteilen. (Martin Hergert in www.skepticker.org, 16.8.2007)
Das Vorhaben der Autoren, „die religiösen Denkmuster zu identifizieren und sie inpointierter Form einer wissenschaftlichen und humanistischen Denkungsart gegenüberzustellen“, hat mich nicht überzeugt. Bestenfalls haben sie mich zum Nachdenken gebracht und mir reichlich Futter für meine Arbeit als Religionslehrer gegeben. (Arthur Thömmes in lehrerbibliothek.de)
Weitere Informationen
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