Franz M. Wuketits
Darwins Kosmos
Sinnvolles Leben in einer sinnlosen Welt
159 Seiten, kartoniert, Euro 14.-
ISBN 978-3-86569-052-1
erschienen 2009
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Was lässt sich auf die “Sinnfrage” antworten, wenn der Lauf der Welt von Anpassungserfolg und Zufall bestimmt wird? Nach einer knappen Darstellung der Darwinschen Evolutionstheorie zeigt Franz Wuketits zunächst, dass der Evolution selbst kein Sinn innewohnt, dass sie nicht zielgerichtet verläuft. Trotzdem bedeutet das nicht, dass es in Darwins Kosmos unmöglich wäre, sich und seinem Leben einen Sinn zu geben.
Dies ist dann freilich kein “höherer Sinn”, sondern ein selbstbestimmter. Wuketits plädiert dabei für einen moralischen Individualismus. Moralische Individualisten benötigen den Rückgriff auf eine “höhere Ordnung” nicht; sie sind sich selbst genug und möchten sich sein Leben nicht vermiesen lassen durch diejenigen, die sich auf eine solche Ordnung berufen und von ihr profitieren.
Aus dem Inhalt
Die Ordnung der Lebenden * Leben und Sterben * Alles nur Zufall? * Unintelligent Design * Sinn, Gesellschaft und Moral * Sinnvolles Leben in einer sinnlosen Welt
Medienstimmen
Wuketits wendet sich mit seinem Buch gegen eine auch heute noch weit verbreitete Auffassung, welche im gesellschaftlichen, individuellen und natürlichen Leben die Folge eines vorgegebenen Plans oder Sinns sieht. (...) Mit dieser Perspektive rückt der Autor in einem aufklärerischen Sinne das Individuum und seine Potentiale ins Zentrum der Betrachtung. Dies geschieht bei Wuketits in bekannter Manier und Qualität, anschaulich geschrieben und überzeugend argumentiert. Mitunter hätte man sich noch eine stärkere Thematisierung gesellschaftlicher und politischer Gesichtspunkte gewünscht, aber dies ist sicherlich auch nicht die primäre Aufgabe eines Biowissenschaftlers. (Armin Pfahl-Traughber für Humanistischer Pressedienst, 16.7.2009)
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