Claudia Barth
Über alles in der Welt — Esoterik und Leitkultur
Eine Einführung in die Kritik irrationaler Welterklärungen
Zweite, überarbeitete Auflage
206 Seiten, Abbildungen, kartoniert, Euro 14.-
ISBN 3-86569-036-X
erschienen 2006
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Der Band bietet eine systematische Einführung in die wichtigsten Aspekte esoterischer Ideologien und problematisiert ihren Einfluß auf die Gesellschaft. Zunächst wird die Kritik theoretisch fundiert und die historischen Wurzeln des Okkultismus werden dargelegt. Anschließend werden alle zentralen Begriffe der Esoterik erläutert und zahlreiche wichtige aktuell aktive oder von größeren Kreisen rezipierte Personen und Gruppierungen vorgestellt. Besonderes Augenmerk legt die Autorin auf die für Deutschland spezifische Spielart der Esoterik mit ihrem völkischen Einschlag.
Aus dem Inhalt
New Age - Alter Wein in neuen Schläuchen * Das ökologische Weltbild Fritjof Capras * Grün-braune Allianz: Rudolf Bahros “Regenbogen”-Bewegung * “Systemische Familientherapie” nach Bert Hellinger * Tibet, das gelobte Land der Esoterik * Heidnische Renaissance * Antisemitische Verschwörungstheorien
Medienstimmen
Die Autorin versteht es hervorragend herauszuarbeiten, wie sich Esoterik und „Leitkultur“ verbinden und überschneiden, wie diese Theorien dazu dienen, die bestehenden Zustände zu festigen, wie der stattfindende Sozialraub so legitimiert wird, so dass es anscheinend keine Gründe mehr gibt, sich zur Wehr zu setzen. (Brigitte Kabbeck in Gießener Echo 9/2003)
New Age ist so vielfältig wie menschliche Blödheit, trotzdem wird Barths Darstellung nie unübersichtlich. Über alles in der Welt liefert nützliche Argumente, die man dem nächsten Astralreisenden um die Ohren hauen kann, wenn man Lust dazu hat. (Frank Pieper in junge Welt vom 22.4.2003)
Die gemeinsamen gedanklichen Experimente in der esoterischen Vielfalt aufzeigen und die irrationale Dimension als strömungsübergreifende Grundannahme darstellen will Claudia Barth in ihrem Buch Über alles in der Welt – Esoterik und Leitkultur. (...) Das Urteil über Über alles in der Welt fällt ambivalent aus... (Armin Pfahl-Traughber in diesseits 2/2003)
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